Sozialstruktur und Gesellschaftsvergleich

Bildung II: Bildungsungleichheit

Bildungsungleichheit nach sozialer Herkunft I

  • Soziale Herkunft = Elterliche Klassenlage und Bildung
    • -> Je höher die Klassenlage und Bildung der Herkunftsfamilie, umso besser die Bildungschancen ("positiver sozialer Gradient" -> PISA-Studie: Positiver Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg)
  • Empirische Befunde in D:
    • Herkunftseffekte werden von Übergang zu Übergang schwächer, sind aber bis zur FH-Uni_Entscheidung und bis zum BA-MA-Übergang wirksam (Lörz)
    • Individuelle Effekte (soziale Herkunft, Noten) sind für den Übergang an weiterführende Schulen deutlich stärker als Kontexteffekte der Schule und Schulklasse. ca 90% vs. 10%
    • Klassenkomposition nach sozialer Herkunft & Migrationshintergrund beeinfluss v.a. in unteren Schulformen die indiv. Leistungen
    • Am Übergang zur Sek. I reduzieren sich Effekte der Klassenkomposition nach Migrationshintergrund bei Kontrolle der sozialen Herkunft: Je statushöher die Schulklasse, umso eher eine Gymnasialempfehlung

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