Sozialstruktur und Gesellschaftsvergleich

Bildung II: Bildungsungleichheit

Bildungsungleichheit nach Migrationshintergrund

  • Jugendliche mit Migrationshintergrund haben oft tiefere Bildungsabschlüsse und sind eher ohne Schulabschluss und Berufsausbildung
  • In der zweiten Generation ergeben sich Verbesserungen in abnehmender Reihenfolge nach ethnischen Gruppen:
    • GR, ES und PT > Ex-Jugoslawien > IT > TR
Erklärung:
  • Der Haupterklärungsfaktor für die Benachteiligung der Migrantenkinder liegt in ihrer sozialen Herkunft, d.h. ihr Schulerfolg unterscheidet sich nicht grundlegend von deutschen Kindern aus sozial benachteiligten Familien
    • Selektive Migration führt zu spezifischer sozialer Komposition der Migrantenbevölkerung
    • Bildungsrückstände sind kaum mit ethnischen Faktoren zu erklären!
  • Bei Kontrolle von sozialer Herkunft & Noten zeigt sich bei Migrantenkindern z.T. ein häufigerer Gymnasialübergang

Diskussion