RÜ Check Wiederholungsfragen 2018 2. Quartal Karteikarten
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Öffentliches Recht

Was versteht man unter der negativen Religionsfreiheit?

Die negative Religionsfreiheit gewährleistet das Recht, kultischen Handlungen sowie Riten und Symbolen, in denen ein Glaube oder eine Religion sich darstellen, fernzubleiben. Der Einzelne hat aber grds. kein Recht darauf, von der bloßen Konfrontation mit anderen religiösen Überzeugungen verschont zu bleiben. Davon zu unterscheiden ist eine vom Staat geschaffene Lage, in welcher der Einzelne ohne Ausweichmöglichkeiten dem Einfluss eines bestimmten Glaubens ausgesetzt ist. (RÜ 5/2018, S. 327)