Jura-Guide

Karteikarten für das Jurastudium und Staatsexamen

Repetico ist die meistgenutzte Karteikarten-App unter Jurastudierenden in Deutschland. Mit Kartensätzen von Alpmann Schmidt, Examen mit Sandro und der innovativen Jura-Lernapp BGB powered by STAUDINGER, SM2-Algorithmus und einem Lernplan mit Prüfungsdatum lernst du strukturiert auf das 1. und 2. Staatsexamen.

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Geprüfte Kartensätze von deutschen Fachverlagen

Repetico ist die einzige Lernplattform mit direktem Zugang zu Kartensätzen führender Jura-Fachverlage – sofort nutzbar auf Web, iOS und Android, auch offline.

Alpmann Schmidt

Deutschlands führender Jura-Repetitor. BGB AT, Schuldrecht, Sachenrecht, StGB, StPO, Öffentliches Recht und weitere Kerngebiete beider Staatsexamina.

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Examen mit Sandro

Innovative Karteikarten von Sandro Birkenhof (Bucerius Law School) – gezielt auf das 1. und 2. juristische Staatsexamen zugeschnitten, mit Fallschemata und Definitionen auf Examensniveau.

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BGB powered by STAUDINGER

Das erste digitalisierte Lehrbuch auf Repetico: die „Eckpfeiler des BGB" mit Reader, verlinkten Normen, Entscheidungen und passgenauen Karteikarten.

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Uni-Guides: Jura studieren in Deutschland

Jede Jurafakultät hat ihre eigene Prüfungsstruktur, Schwerpunktbereiche und Examens-Besonderheiten. Hier findest du fakultätsspezifische Guides mit Lernempfehlungen.

Das Staatsexamen – Unterschiede nach Bundesland

Die meisten Bundesländer haben 6 Klausuren im staatlichen Pflichtfachteil – aber die Gewichtung, die Zulassungshürden und die Schwerpunktprüfungsstruktur unterscheiden sich teils erheblich. Hier die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.

Bundesland / Prüfungsamt Klausuren (staatl.) Gewichtung Kl. / Mündl. Besonderheit
Bayern – LJPA Bayern 6 (3 ZR, 2 ÖR, 1 StR) 70% / 30% 2 Termine/Jahr (März + Sept)
NRW – LJPA NRW Düsseldorf 6 65% / 35% Schwerpunkt: 55% Seminar + 45% Aufsichtsarbeiten
Hessen – JPA Hessen 6 (2 ZR, 2 ÖR, 1 StR, 1 Wahl) 70% / 30% Zulassung: Ø ≥ 3,5 Pkt. + mind. 3 Kl. ≥ 4 Pkt.
Baden-Württemberg – LJPA BW 6 (3 ZR, 2 ÖR, 1 StR) 70% / 30% Zulassung: Ø ≥ 3,75 Pkt.; elektronische Klausur möglich
Hamburg – JPA Hamburg 6 75% / 25% Integrierter LL.B. möglich; Klausuren stärker gewichtet
Berlin & Brandenburg – GJPA 7 63% / 37% Einziges BL mit 7 Klausuren; Prädikatsquote ~29%
Niedersachsen – JPA Niedersachsen 6 64% / 36% Schwerpunkt ohne Klausuren! Nur Seminar- + Studienarbeit
Rheinland-Pfalz – JPA RLP 6 (3 ZR, 2 ÖR, 1 StR) ⅔ / ⅓ Zulassung: mind. 3 Kl. ≥ 4 Pkt. + Ø ≥ 22,5 Pkt.

Alle Angaben beziehen sich auf die staatliche Pflichtfachprüfung (70% der Gesamtnote). Schwerpunktprüfung (30%) nach universitären Regelungen. Angaben ohne Gewähr – für verbindliche Informationen das zuständige Landesjustizprüfungsamt konsultieren.

Häufige Fragen zum Jurastudium und Staatsexamen

Fast alle Bundesländer haben 6 Klausuren im staatlichen Pflichtfachteil. Ausnahme ist Berlin (und Brandenburg): dort sind es 7 Klausuren, die mit 63% gewichtet werden – die mündliche Prüfung geht mit 37% ein, deutlich mehr als z.B. in Bayern (30%) oder Hamburg (25%). Als Ausgleich hat Berlin mit ~29% eine der höchsten Prädikatsexamensquoten bundesweit.
Die Schwerpunktbereichsprüfung ist der universitäre Teil des 1. Staatsexamens und fließt in allen Bundesländern mit 30% in die Gesamtnote ein. Struktur und Zusammensetzung unterscheiden sich je nach Universität: In NRW besteht sie aus einer Seminararbeit mit Vortrag (55%) und drei Aufsichtsarbeiten (45%). In Niedersachsen (z.B. Göttingen) gibt es im Schwerpunkt gar keine Klausuren – nur Seminar- und Studienarbeit. Bei der Wahl der Universität lohnt es sich daher, genau auf das Schwerpunktmodell zu achten.
Die Universität zu Köln bietet mit 14 Schwerpunktbereichen bundesweit die größte Auswahl. Tübingen (13) und Mainz (13) folgen knapp dahinter. Bonn hat 12 Schwerpunktbereiche, darunter den bundesweit seltenen SPB Rechtspsychologie. Münster hebt sich mit SPB 3 „Digitalisierung, KI und Recht" und SPB 10 „Droit français" hervor – zwei Angebote, die es in dieser Form kaum anderswo gibt.
Jura ist an den meisten großen deutschen Universitäten zulassungsbeschränkt – mit NC. Eine Ausnahme ist die FAU Erlangen-Nürnberg: Rechtswissenschaft ist dort zulassungsfrei, ein direkter Einstieg ohne NC-Hürde ist möglich. Auch die LMU München ist zulassungsbeschränkt, aber nur bis zum 4. Fachsemester und ausschließlich zum Wintersemester. Die Bucerius Law School als Privatuniversität hat keinen NC, aber ein aufwändiges Auswahlverfahren.
Das 1. Staatsexamen (Erste Juristische Prüfung) schließt das Studium ab und besteht aus staatlichem Pflichtfachteil (70%) und universitärer Schwerpunktprüfung (30%). Danach folgt das Referendariat (2 Jahre Praxisausbildung in verschiedenen Rechtsbereichen). Das 2. Staatsexamen (Zweites Juristisches Staatsexamen) schließt das Referendariat ab und ist Voraussetzung für alle klassischen juristischen Berufe: Richter, Staatsanwalt, Notar und Rechtsanwalt. Kartensätze von Alpmann Schmidt und Examen mit Sandro decken beide Examina ab.
Ja – viele Universitäten bieten kostenlose Uni-Repetitorien als vollwertige Alternative zu kommerziellen Repetitorien an: Frankfurt (UNIREP), Hamburg (HEX – Hamburger Examenskurs), Köln (Großer Examens- und Klausurenkurs), Bonn (Bonner Examenskurs), Göttingen und Mainz (UNIREP). Diese Angebote decken den gesamten Pflichtfachstoff ab und lassen sich gut mit der täglichen Karteikarten-Wiederholung in Repetico kombinieren.

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