Innovationscontrolling

KE 1 Investitionscontrolling

Worin bestehen die Ziele des Investitionscontrollings?

Sie bestehen in der sach- und erfolgszielorientierten Ausrichtung der Investitionsaktivitäten –
  • der Planung, Realisation und Kontrolle von Einzelinvestitionen,
  • der Koordination von Einzelinvestitionen mit Unternehmensinvestitionsprogrammen,
  • der Berücksichtigung anlagenwirtschaftlicher Aspekte während der Nutzungsdauer
  • sowie der Sicherstellung der Informationsversorgung der Entscheidungsträger im Investitionsprozess.
 
Dieses Zielbündel enthält sowohl eine strategische als auch eine operative Dimension des Investitionscontrollings. Das strategische Investitionscontrolling widmet sich dabei mehr der Erkennung langfristiger Erfolgsfaktoren und der Sicherung sowie Schaffung neuer Erfolgspotenziale und somit der langfristigen Steigerung von Effektivität und Effizienz der strategischen Planung. Dies verdeutlicht den koordinativen Aspekt des Investitionscontrollings. Im Gegensatz dazu bewegt sich das operative Investitionscontrolling in einem durch das strategische Investitionscontrolling vorgezeichnetem Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens hat es die vorgezeichneten Erfolgspotenziale wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen. Organisatorisch ist das strategische Investitionscontrolling daher dem operativen Investitionscontrolling übergeordnet.

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