Logit-Einheit:

Die Personenparameter besitzen Differenzskalenniveau (logarithmierte Verhältnisskala) und haben eine sogenannte Logit-Einheit. Diese Einheit ist zwar erst einmal abstrakt, hat aber die besagten Vorteile im Gegensatz zu den Rohwerten. Man kann sich dies an einem Beispiel veranschaulichen: Wie viele Orangen ergeben einen Liter Orangensaft? Das heißt, das Zählen von Orangen löst das Problem nicht. Erst wenn man auf abstrakte Einheiten wie Liter zurückgreift, kann man eine bestimmte Menge (in der Psychologie eine Merkmalsausprägung) messtheoretisch befriedigend abbilden. Da man den Ort einer Person auf der latenten Variablen nicht kennt, schätzt man ihn mit Hilfe eines Personenparameters, der eine abstrakte Logit-Einheit besitzt. Eine Methode zur Schätzung der Personenparameter setzt die Kenntnis der Itemparameter voraus.

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