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Können kognitive Prozesse das Immunsystem

beeinflussen?

Aufgrund der oben erläuterten Kommunikationswege ist es durchaus plausibel, dass auch kognitive Prozesse, wie erlebter Stress in den Wirkungskreislauf des Immunsystems Einfluss nehmen können, da das Immunsystem ja auch mit dem Hirn in bidirektionalem Kontakt steht. So löst eine Infektion mit Hilfe der Zytokine auch im Hirn Veränderungen aus (vgl. Syndrom „Krankheit“).

 Verschiedene Experimente (Maier & Watkins, 1998) weisen darauf hin, dass durch psychischen Stress Zytokine (insbesonders Interleukin-1) im Hirn, v.a. in der Hypophyse ausgeschüttet werden. In der Folge wird der ganze Kreislauf der Immunreaktion, u.U. auch die Krankheitssymptome einer Infektion ausgelöst.

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