Sanierung und Rebstrukturierung 2

Strategiematrix nach Porter

16) a) Stellen Sie den Zusammenhang zwischen der Porterschen Strategiematrix (Preis-Mengen- und Präferenzstrategien) und dem Entstehen von Strategiekrisen dar.

b) Welche Nachteile sind mit der Anwendung des Verfahrens verbunden?

  • Diese kategorisiert die wettbewerbsrelevanten Positionierungsmöglichkeiten eines Unternehmens: Einerseits nach dem strategischen Vorteil (Einzigartigkeit vs. Kostenvorsprung), andererseits nach der Wettbewerbsbreite (Gesamtmarkt vs. Teilmarkt).
  • Differenzierungsstrategie: Bei hoher Qualität einen möglichst hohen Markt abdecken
  • aggressive Preisstrategie: Fokus liegt auf Kostenvorteilen
  • Niedrigpreisstrategie: Ein-Produkt-UN besetzen oft Nischen und setzen Vorteile in Teilmärkten mit Niedrigpreisstrategie um
  • Produkt-Segment-Spezialisierung: Fokus im Teilmarkt wird auf Qualitätsvorsprung gelegt
  • Die Eingruppierung des eigenen Vorgehens in dieses Modell unter Berücksichtigung der Marktgegebenheiten lassen erkennen, wohin die Strategie ausgerichtet werden muss, um das Produkt erfolgreich am Markt zu platzieren.
  • Die Präferenzen der Marktabdeckung werden mit den Möglichkeiten der Preis-Mengen-Strategie kombiniert und zeigen auf, ob und wohin die Strategie ausgerichtet werden soll.
  • Je nach Wahl der Strategie differenziert sich ein Unternehmen am Markt durch dessen Produkte oder durch eine Fokussierung auf maximale Effizienz in der Wertschöpfung mit resultierender Kostenführerschaft im Markt.
Verwendungsweise:
  • Grundsatzstrategien und/oder Neuausrichtungen können abgeleitet werden
  • Basis: Branchenstruktur- und SWOT-Analyse

Nachteile/Grenzen:

  • Aufwendige Ermittlung des Dateninputs
  • Kombinierte Strategien können nicht abgebildet werden (Qualitätsführerschaft mit Kostenvorteilen)
  • Wettbewerbssituation unberücksichtigt
  • Verbundbeziehungen unberücksichtigt

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