M3b - Biopsychologie

2. Erregungsbildung und Erregungsleitung

Was ist ein Membranpotential?

Membranpotenzial ist ein elektrisches Potenzial, das alle lebenden Zellen ausbilden, und zwar durch die Ungleichverteilung von Ionen zwischen der extra- und intrazellulären Flüssigkeit. Die Entstehung eines Membranpotenzials ist auf das Vorhandensein von Membranproteinen und Transportproteinen angewiesen. Die Potenzialdifferenz zwischen intrazellulärer und extrazellulärer Flüssigkeit wird als Membranpotenzial bezeichnet. Die Zellmembran, an der die Membranpotenziale gemessen werden, ist eine Lipiddoppelschicht. Die Messung der Membranpotenziale erfolgt über Mikroelektroden. Die beiden Haupttypen der Membranpotenziale einer Nervenzelle sind Ruhepotenzial und Aktionspotenzial. (Birbaumer und Schmidt S.34)

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