M3b - Biopsychologie

2. Erregungsbildung und Erregungsleitung

Ruhepotenzial

so bezeichnet man das Membranpotenzial, das über einen längeren Zeitraum einen konstanten Wert hat. Es ist im intrazellulären Raum negativer als im extrazellulären Raum (etwa bei -70mV). Die Ionen Verteilung in Ruhe sieht wie folgt aus: Es befinden sich mehr K+ und negativ geladene Eiweißionen innen als außen, mehr Na+ und Cl- außen als innen. (Birbaumer und Schmidt S.34ff) Das Ruhepotenzial ist die Grundvoraussetzung der Erregbarkeit von Neuronen. Dessen Änderungen sind die informationstragenden Signale des Nervensystems, d.h. eine Depolarisation dieses Potenzials bedeutet eine Erregung und eine Hyperpolarisation eine Hemmung. Beide entstehen durch die Veränderung der Durchlässigkeit von Ionenkanälen.

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