Chirurgie do not forget

Komplikationen bei operativer Refluxtherapie

Fundoplicatio nach Nissen
  • Durchführung: Es wird eine Manschette aus dem Fundus des Magens gebildet, um den distalen Ösophagus geschlungen und mit Nähten fixiert. Dies soll den Mageneingang verengen und einem pathologischen Reflux entgegenwirken. Die Indikation sollte aber streng gestellt werden, da unter bestimmten Umständen die Therapie nicht immer erfolgreich verläuft.
  • Komplikationen
    • Intraoperative Verletzungen von Milz, Magen, Ösophagus
    • Gas-bloat-Syndrom: Unfähigkeit des Aufstoßens, die zu Völlegefühl mit vermehrter Flatulenz führt (in ca. 5% der Fälle)
    • Schluckstörungen (zu enge Manschette mit Stenosenbildung)
    • Rezidiv einer Refluxösophagitis
    • Teleskop-Phänomen durch Herausgleiten der Kardia aus der Plikatur des Fundus (in 5% der Fälle)
    • Denervationssyndrom: Ein dem Roemheld-Syndrom ähnliches Syndrom mit vermehrten Blähungen und Herzbeschwerden

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