M3b - Biopsychologie

3. Synaptische Erregung und Hemmung

Rezeptoren

Für fast alle Transmitter gibt es einen oder mehrere Typen von Membranrezeptoren (S.60f Birbaumer und Schmidt). Jeder Rezeptor kann mehrere Subtypen haben. Daraus folgt, dass der gleiche Transmitter in verschiedenen Geweben unterschiedliche Antworten hervorrufen kann. Die Rezeptoren können zwei Gruppen von Membranrezeptoren zugeordnet werden, den ligandengesteuerten (ionotropen) Rezeptor oder den G-Protein gekoppelten (metabotropen)
Rezeptor (S. 60 Birbaumer und Schmidt).
Der (ligandengesteuerte) ionotrope Ionenkanal ist gleichzeitig Rezeptor und Kanal. Der metabotrope (G-Protein gekoppelt) Ionenkanal öffnet sich erst über eine intrazelluläre Signalkette. Eine Aktivierung metabotroper Rezeptoren durch ihre Liganden führt zum Zerfall des G-Proteins in einen α- Anteil und einen β/ɣ- Anteil. Einer der Anteile gibt dann das Signal über weitere sekundäre Botenstoffe an den Zielort weiter und es kommt z.B. zum Öffnen eines Ionenkanals oder zur Aktivierung eines Enzyms oder die Expression weiterer Ionenkanäle wird angeregt, die nach Einbau in die Zellmembran die Erregbarkeit des Neurons erhöhen. (S.63-64
Birbaumer und Schmidt).
Für alle Synapsen bestimmt der post-(sub-)synaptische Rezeptor die erregende oder hemmende Wirkung, nicht der Transmitter (S.60 Birbaumer und Schmidt).

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