M3b - Biopsychologie

5. Psychoneuroendokrinologie

Schlaf-Wach-Zyklen

Alle Organismen wechseln im Laufe des Tages zwischen Schlaf und Wach-Rhythmen. Diese folgen generell einem 24- stündigen Hell-Dunkel-Zyklus und werden als circadiane Rhythmen bezeichnet. Die „innere Uhr“ des Menschen ist der Nucleus suprachiasmaticus im Hypothalamus. Circadiane Rhythmen findet man bei den meisten physiologischen Funktionen und sie korrespondieren mit den Schlaf-Wach- Zyklus. So ist die Kortisol und Melatoninausschüttung vom Hell-Dunkel-Rhythmus abhängig. Ein regulärer Schlaf-Wach-Rhythmus ist Voraussetzung für ausreichende Kompetenz des Immunsystems. (S.171 Birbaumer und Schmidt) Jede Veränderung des Schlafrhythmus hat Einfluss auf physiologische und psychologische Regulationsprozesse wichtiger Hormone. So führt eine Schlafdeprivation z.B. zur verminderten Ausschüttung von GH und dadurch zu einer Hemmung des Körperwachstums und Einschränkungen kognitiver Leistungen (S.145 Birbaumer und Schmidt) (Aufgabe 4 und 5)

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