M3b - Biopsychologie

3. Synaptische Erregung und Hemmung

synaptische Plastizität

Mit dem wechselnden Einstrom äußerer Eindrücke und der Veränderungen des Inneren eines Körpers (Altern) verändert sich die Beschaffenheit der Synapsen und deren Verbindungen. Sie können sich vermehren oder reduzieren je nach Beanspruchung selbiger. Die synaptische Plastizität erlaubt es, dass der Organismus aus Erfahrungen lernen und sich an wechselnde Umstände anpassen kann. Kurz: Plastizität beschreibt die Fähigkeit der Neurone, sich gebrauchsabhängig strukturell und funktionell an neue Umweltbedingungen anzupassen. Eine repetitive synaptische Aktivität kann die Effizienz einer Synapse kurz- und langfristig steigern oder vermindern. (S.69 Birbaumer und Schmidt)

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