Empirische Sozialforschung

Kontrolle von Störvariablen

  • Parallelisieren von Störvariablen der Versuchspersonen: der Wert der angenommenen Störvariable (zB Intelligenz) wird bei allen Versuchspersonen gemessen und anschließend werden die Personen so auf die Experimentalbedingungen aufgeteilt, dass die Mittelwerte der Störvariable in allen Gruppen identisch sind
  • Randomisierung von Störvariablen: wenn die möglichen Störvariablen unbekannt sind, können durch Randomisierung auch die Ausprägungen möglicher Störvariablen zufällig verteilt werden (Zitat aus Rost: „der Zufall ist per definitionem unsystematisch
    daher werden bei zufälliger Verteilung der Versuchspersonen auf die Gruppen auch alle denkbaren Störvariablen zufällig verteilt“)
  • Ausschalten von Störvariablen der Untersuchungssitation (zB Lärm)
  • Konstanthaltung von Störvariablen der Untersuchungssituation (zB immer der gleiche Versuchsleiter)
  • Zufallsvariation von Störvariablen der Untersuchungssiutation: Verteilung der Ausprägungen der Störvariablen zufällig über die Versuchsbedingungen
  • Kontrollgruppe
  • Kontrolle von Erwartungseffekten: Blindversuche, in denen die Probanden nicht über die Hypothesen des Experiments aufgeklärt werden, verringern Erwartungseffekte

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