Unternehmensführung 2018/2019

Teil 2: Planung und Kontrolle, Besonders Wichtig

Welche Aufgaben haben Planung und Kontrolle im Unternehmen?
 

  • Zukunftssicherung
  • Innovation
  • Motivation
  • Koordination
  • Information
  • Optimierung
  • Flexibilität
  • Kontrollfunktion
 
 
 
  • Zukunftssicherung
    • zu erwartende Veränderungen in der Unternehmensumwelt berücksichtigen
    • die Analyse dieser Veränderungen und deren Auswirkungen auf das Unternehmen in Form von Chancen und Risiken sollen einen Beitrag zur Überlebens- und Wettbewerbsfähigkeit leisten
  • Innovation
    • bedeutet Abkehr von bekannten Lösungen und Wegen
    • Planung hilft dabei, vorweg mögliche Auswirkungen alternativer Wege zu bewerten und damit die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Innovation zu verbessern
  • Motivation
    • Ziele durch Pläne schaffen ebenso Motivation wie eine Beurteilung der Mitarbeiter anhand der Planerfüllung. Ziele und ggf. damit verbundene Anreize sollen zu zielkonformem Verhalten führen
  • Koordination
    • Für die Planung des komplexen Systems Unternehmen mit unterschiedlichen Bereichen und Sachaufgaben ist eine Aufteilung in Teilpläne zur Beherrschung der Komplexität und zur Berücksichtigung notwendiger Details erforderlich. Mit der Aufstellung von Teilplänen Ilir Unternehmensbereiche entsteht aus den Zusammenhängen der Leistungserstellung und der finanzwirtschaftlichen Prozesse die Notwendigkeit, diese Teilpläne miteinander abzustimmen, beispielsweise die Absatz- mit den Produktionsmengen.
  • Information
    • Die Ergebnisse der Planung und Kontrolle werden den für die Ausführung Verantwortlichen und den jeweiligen Vorgesetzten als Information zur Verfügung gestellt. Diese Informationen sind sowohl für die zieladäquate Feinsteuerung in der Ausführung, wie auch für die Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten erforderlich. Die Detaillierung wird hierbei auf den zu vertretenden Verantwortungsbereich angepasst und mit steigender hierarchischer Position aus Übersichtlichkeit immer stärker verdichtet.
  • Optimierung
    • Für die Erreichung der angestrebten Ziele sind die Ressourcen des Unternehmens im Rahmen ihrer Verfügbarkeit einzusetzen. Die mögliche Zielausprägung wird dabei von mindestens einem Engpassfaktor begrenzt. Für diesen Engpassfaktor wird im Rahmen der Planung der bestmögliche Einsatz gewählt, um so möglichst effizient zu wirtschaften. Als Beispiele für Engpassfaktoren sind begrenzte Kapazitäten in der Leistungserstellung (Maschinen, Menschen) oder begrenzte Verfügbarkeit von Rohstoffen oder Finanzen zu nennen.
  • Flexibilität
    • Im Rahmen des Planungsprozesses erfolgt die Suche nach dem geeignetsten Weg zur Zielerreichung. Hierzu werden unterschiedliche Möglichkeiten erdacht und bewertet, z. B. eine Umsatzsteigerung durch neue Produkte, mehr Außendienstmitarbeiter oder neue Märkte. Diese Alternativen können bei nicht ausreichender Zielerreichung oder beim Scheitern der gewählten Handlungsalternative schnell zum Einsatz kommen (Plan-B, Schubladenpläne, Notfallpläne) und sich so flexibel an geänderte Bedingungen anpassen.
  • Kontrollfunktion
    • Durch die Gegenüberstellung von Soll und Ist können Abweichungen ermittelt und Abweichungsanalysen durchgeführt werden. Nur durch die Festlegung von Planwerten und deren anschließende Kontrolle können Ergebnisse beurteilt werden.

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