VL Kultursoziologie

8. Sozialisation

Sozialisationstheorien

2.4 Soziologische Theorien Annahme: Gesellschaftliche Werte, Normen und Symbole werden in sozialen Rollen ausgeführt und gerinnen in Interaktionsprozessen zu Identitäten  Rollentheorie: Internalisierung von Rollenerwartungen, die mit sozialen Positionen verbunden sind (Parsons)
 Symbolischer Interaktionismus: In Auseinandersetzung mit impulsiven Energien („I“) und wahrgenommenen Erwartungen „signifikanter Anderer“ („me“) entwickeln Menschen ihr Selbstbild („self“) (Mead)
 Identitätstheorie: (Selbst-) Wahrnehmung von Kontinuität und Konsistenz; Ich-Identität = Balance von persönlicher Identität (Unverwechselbarkeit) und sozialer Identität (Zugehörigkeit) (Krappmann)
 Kommunikationstheorie: Erwerb kommunikativer Kompetenz im Zuge kognitiver Entwicklung und Identitätskonstruktion (Habermas)
 Habitustheorie: Klassenspezifische Erfahrungen werden im Habitus als Wahrnehmungs-, Bewertungs- & Handlungssystem inkorporiert (Bourdieu)

Diskussion