VL Kultursoziologie

11. Wissen, Deutungsmuster und symbolische Grenzziehungen

Theoretischer Hintergrund

Symbolischer Interaktionismus (Blumer 1973)
 Annahmen:
1. Menschen handeln Objekten gegenüber auf der Grundlage der Bedeutungen, die diese Objekte für sie haben.
2. Die Bedeutung entsteht aus der sozialen Interaktion mit Mitmenschen.
3. Die Bedeutung wird immer wieder neu interpretiert und ggf. verändert.
 Bedeutungen sind Objekten nicht inhärent; Menschen treten ihnen nicht mit festen Einstellungen gegenüber.
 Folgerung: Die Soziologie muss die Welt so sehen, wie die Menschen selbst sie sehen, und deren Deutungen mit methodisch offenen Verfahren stets aufs Neue rekonstruieren.

Diskussion