Pädagogik und pädagogische Psychologie

Schemata bei Piaget

  • Mentale Vorstellungen, Denkmuster
  • Schemata verändern sich durch Adaption (ins Gleichgewicht bringen)
    • Lerneffekt
 
  • Assimilation: geistiger Prozess, mit dem das Wahrgenommene so interpretiert oder verändert wird, dass es zu den aktuellen Wissens- und Denkstrukturen passt. Bspw. Obst -> Apfel, Birne -> grün, rund
 
  • Akkomodation: kognitive Strukturen neu anpassen; bzw. Prozess, der die gegenwärtigen Wissens- und Denkstrukturen so verändert, dass sie im Einklang mit dem Wahrgenommenen stehen. Bspw.: Beispiel: Ein Kleinkind verfügt über ein WauWau-Schema, das heißt, es kann Hunde – unabhängig von Farbe, Form und Größe erkennen. Eines Tages sieht es eine Kuh und sagt Wauwau. Die Mutter schüttelt den Kopf und lacht nicht, wie sie sonst tut, wenn das Kind einen Wauwau erkannt hat. Sie sagt Muhmuh. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrmals und schließlich hat das Kind den Unterschied zwischen Wauwau und Muhmuh gelernt. Es hat seine kognitive Struktur an die äußere Welt angepasst („akkommodiert“)
 
  • Idee im Grunde nicht neu
    • konstruktivistischer Ansatz
    • Fehler ebenfalls als positiver Lernanlass
 
  • Phasen Piagets, die in der Schule eine Rolle spielen und deren Konsequenz?
    • Jüngere SuS können keine Hypothesen bilden
      • mangelndes Abstraktionsvermögen
    • CREDO: Im Anfangsunterricht mit Konkretem arbeiten
 
  • bspw. Konkret-operationale Phase (7-12)
    • Wahrnehmung wirkt sich nicht mehr so stark auf Urteilsbildung aus – stattdessen werden konkrete Denkoperationen nötig
 
  • Formal-logische Phase (12-Jugendalter)
    • Individuum ist in der Lage, Probleme vollständig auf hypothetischer Ebene zu lösen

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