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Das Leitner-System ist die einfachste Form von „intelligentem Lernen mit Karteikarten“.
Es funktioniert so:
Jede Karte liegt in einem Fach (z. B. Fach 1 bis Fach 5).
Wenn du eine Karte richtig beantwortest, wandert sie ins nächste Fach (sie wird also seltener wiederholt).
Wenn du sie falsch beantwortest, geht sie zurück in das erste Fach (und wird bald wieder abgefragt).
Vorteil:
Sehr leicht zu verstehen und zu benutzen.
Nachteil:
Es berücksichtigt nicht, wie sicher du dir bei einer Antwort warst oder wie lange du sie schon kennst. Es ist also relativ grob und unflexibel.
SM2 ist eine Weiterentwicklung des Leitner-Systems.
Er wurde von Piotr Wozniak (dem Erfinder von SuperMemo) entwickelt und ist heute die Grundlage vieler moderner Lernsysteme, etwa auch von Anki oder Repetico.
SM2 merkt sich für jede Karte:
Wie oft du sie schon wiederholt hast,
Wie gut du sie zuletzt wusstest (Bewertung von 0 bis 5),
Wie lange die letzte Wiederholung her ist.
Daraus berechnet SM2 automatisch den optimalen Zeitpunkt für die nächste Wiederholung.
Wenn du eine Karte gut kannst, dauert es immer länger, bis du sie wieder siehst – aber nicht nach starren Fachregeln, sondern nach einem mathematischen Modell, das an dein individuelles Gedächtnis angepasst ist.
| Merkmal | Leitner-System | SM2-Algorithmus |
|---|---|---|
| Regel | Karten wandern zwischen festen Fächern | Nächste Wiederholung wird berechnet |
| Flexibilität | Statisch (gleicher Rhythmus für alle) | Dynamisch (passt sich an dich an) |
| Bewertung | Nur richtig/falsch | Mehrstufige Bewertung (z. B. „gerade noch gewusst“) |
| Lernoptimierung | Einfach | Wissenschaftlich optimiert |
| Geeignet für | Anfänger, einfache Lernsets | Intensives, langfristiges Lernen |