StPO Kurs-U

Verfahrensgrundsätze in der StPO

I. Grundsätze zu den Mindestanforderungen an die Ausgestaltung des Strafverfahrens: 
 
1. Unschuldsvermutung 
- Wie das Schuldprinzip leitet sie sich aus dem Rechtsstaatsprinzip her, Art. 20 III 
- Positiv festgehalten in Art. 6 II EMRK 

2. Recht auf den gesetzlichen Richter, Art. 101 I 2 GG 

3. Recht auf rechtliches Gehör, Art. 103 I GG
- Allgemeine Regelungen in §§ 33ff. StPO 

4. Fair-Trail-Prinzip
- Rechtsstaatsprinzip, Art. 20 III GG
- Art. 1 I GG

5. Ne bis in idem (Doppelbestrafungsverbot), Art. 103 III GG 
- Durchbrechung: Wiederaufgreifen des Verfahrens mit Art. 103 III GG deswegen vereinbar, weil die Möglichkeit bereits vor dem GG bestand, insofern zu einer tradierten immanenten Schranke von Art. 103 III GG gehört. 

6. Nemo tenetur (Selbstbelastungsfreiheit) 
 
II. Grundsätze bzgl. Zuständigkeiten und Verfahrensablauf 
 
7. Offizialprinzip: Ex Officio - Von Amtswegen: 
- Strafklagemonopol des Staates aus § 152 Abs. 1 StPO. Die StA nimmt das öffentliche Strafverfolgungsinteresse wahr. 



8. Akkusationsprinzip

9. Legalitätsprinzip

10. Instruktionsmaxime / Amtsermittlungsgrundsatz 

11. Öffentlichkeit der Hauptverhandlung 

12. Mündlichkeit der Hauptverhandlung 

13. Beschleunigungsgebot 

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