Forschungsmethoden

Welche sind die Merkmale von Wissen in der erkenntnistheoretsichen Tradition seit Platon und Aristoteles? Wann sprechen wir von Unwissen? Wann von Nichtwissen?

Philiospohische Tradition

A weiß, dass p 

  • A glaubt, dass p
  • P ist wahr
  • A kann seinen Glauben, dass p, rechtfertigen bzw. Beweisen


Verfügbarkeit und Wiedergebbarkeit: 

  • Explizit: bewusst, in Begriffen ausdrückbar
  • Implizit: nicht bewusst, aber dennoch vorhanden (z.B. intuitive Lösungen)

Gegenstand

  • Deklarativ (porpositional): Faktenwissen
  • Prozedural: Handlungswissen


Wissen (Platon, Aristoteles)
  • Meinung, Überzeugung
  • Wahr
  • Gerechtfertigt, begründet


Wissen und Nicht-Wissen

Unwissen
Vorhandenes Wissen wird aus fehlendem Zugang, mangelnder Zeit, Faulheit, etc. (noch) nicht erschlossen; auch Ablehnung

Nichtwissen

Spezifisches Nichtwissen: bestehendes Wissenschaftsparadigma hat bestimmte Geltungsbereiche noch nicht erschlossen


Unspezifisches Nichtwissen: Geschehnisse liegen außerhalb der Erklärungskraft des geltenden Wissenschaftsparadigma („Wunder“)


Ist Wissen relativ?

Kriterium Überzeugung, Meinung - Nein
Kriterium wahr/ nicht wahr - Nein
Kriterium gerechtfertigt - Ja 

—> Plausibilität, Einigung, Konvention


Diskussion