Klinische Psychologie - Störungslehre

Stressassoziierte Störungen

Epidemiologie - Anhaltende Trauerstörung

Prävalenz
  • 80-90% der Trauernden entwickeln nach einem Verlust keine pathologische Trauerreaktion.
  • Anhaltende komplexe Trauerreaktion nach DSM-5:

–1,2% (deutsche Allgemeinbevölkerung)

–3,3% (deutsche Hinterbliebene)

  • Anhaltende Trauerstörung nach ICD-11:

–1,5% (deutsche Allgemeinbevölkerung)

–4,2% (deutsche Hinterbliebene)

  • Frauen häufiger betroffen als Männer

Verlauf

  • Beginn üblicherweise innerhalb der ersten Monate nach dem Todesfall

Diskussion