Klinische Psychologie - Störungslehre

Stressassoziierte Störungen

Anpassungsstörung - Epidemiologie

Prävalenz
  • Teilweise wenig valide Daten, aufgrund diagnostischer Unschärfe & konzeptioneller Unklarheit über Störungsbild („Restkategorie“)
  • Europ. Studie in Allgemeinbevölkerung (Ayuso-Meos et al., 2001):

–Punktprävalenz 0,6 % Frauen & 0,3 % Männer (DSM-IV)

–Punktprävalenz 0,3 % (ICD-10)

  • Klinische Gruppen

–Häufigste Diagnose bei chron. körperlichen Erkrankungen (5-30 %), bei älteren Patienten nach Herz-OP bis zu 50%, gehören zu wichtigsten Diagnosen bzgl. AU (Deutsche Angestellten Krankenkasse, 2005)

–In ambulanter psychotherapeutischer Versorgung: 5- 20 % (Casey, Dowrick & Wilkinson, 2001)

Verlauf

  • Dauer meist ca. 6 Monate (wenn Stressor beendet)

Diskussion