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Teil B - Planung und Gestaltung von Lernumgebungen

Nenne einige Merkmale von offenem Unterricht und begründe, warum er sinnvoll ist.

Die Öffnung erfolgt in verschiedenen Dimensionen:
  • Inhalte,
  • Methode,
  • Organisation,
  • Beziehung,
  • Raum und
  • Zeit.
 
Die Lehrkraft ist weniger Wissensvermittler sondern eher Moderator / Lernberater.
 
Begründungen für Offenen Unterricht Bohl, Kohler, Kucharz (2013):
1) Aus bildungstheoretischer Perspektive:
Offener Unterricht bietet durch die Einbindung der Schüler/innen in die Entscheidungsprozesse die Möglichkeit, die Eigenverantwortlichkeit der Lernenden zu stärken und sie bei der Entwicklung ihrer Mündigkeit zu unterstützen (RAMSEGER, 1985).
--> vgl. Wolfgang Klafki (1985): Allgemeinbildung – „für alle“ – Partizipation und Emanzipation aller Schüler/innen
 
2) Aus konstruktivistischer Perspektive:
Geschlossener (lehrergelenkter) Unterricht ist nicht für alle Schüler/innen lernförderlich. Der Gleichschritt im Unterricht vernachlässigt die individuellen Lernvoraussetzungen. Konstruktivismus fordert die aktive Auseinandersetzung mit dem Lerninhalt; dementsprechend sollte
Unterricht konzipiert werden (BOHL ET AL., 2013).
 
3) Aus kompetenztheoretischer Perspektive:
Kompetenzen zeichnen sich unter anderem durch Handlungsfähigkeit aus.
--> „Ziel aller Lernprozesse muss es daher sein, die Schüler/innen zu Expert/innen für ihr eigenes Lernen zu machen, damit sie Aufgabenstellungen selbstständig angehen und bearbeiten können“ (SOLZBACHER, 2006).
 

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