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Teil C - Bilden und Erziehen in Schule und Unterricht

Nenne die 8 Prinzipien eines erzieherisch wirksamen Unterrichts

1. Schülerorientierung
Berücksichtigung der Individualität und Personalität des SuS in allen Bereichen der Planung und Gestaltung des Unterrichts.
 
2. Prinzip der Aktivierung
SuS anregen und ihm die Möglichkeit geben, im tätigen Umgang mit den Dingen Lernerfahrungen zu erwerben und sich Einstellungen und Haltungen anzueignen.

3. Prinzip der Angst- und Repressionsfreiheit
angstauslösende und unter Druck setzende Faktoren
weitgehend auszuschalten durch ein vertrauensvolles Lehrer-Schüler-Verhältnis und durch Maßnahmen, welche Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Arbeitsfreude fördern, ersetzen.

4. Prinzip der Ganzheit und Vertiefung
urtümliche Geschlossenheit, aus der sich die Bedeutung der integrierten Bereiche ableitet und die sich durch einen unauflöslichen Wirkzusammenhang auszeichnet.

5. Prinzip der Realitätsbezogenheit
Erziehungsziele nicht in abstrakten oder verbalen Formen,
sondern in der konkreten Begegnung von Kind und Welt erlebbar machen.

6. Prinzip der Thematisierung
Ein Thema ist ein Unterrichtsinhalt, der unter einer pädagogisch bedeutsamen Fragestellung aufgearbeitet wird.

7. Prinzip der Wertorientierung
Ausrichtung des unterrichtlichen Lehrens und Lernens auf die verinnerlichten Werte und Wertgerichtetheit (Transzendenz) des
Menschen.

8. Prinzip der Differenzierung
Aufgliederung des heterogenen Klassenverbandes in homogene Gruppen auf Basis der Interessenlage oder Fähigkeitsentwicklung der einzelnen Schüler/innen.


Schröder, 1999

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