Schulpäd-Stex

Teil C - Bilden und Erziehen in Schule und Unterricht

Was ist das FEGA-Modell? Gib auch Grenzen wieder

„FEGA-Modell“ im Unterricht (Wiater, 2014):
Hierbei wird der Klassenunterricht eines Schulfaches zugunsten von leistungshomogenen Gruppen aufgelöst. Die verschiedenen Parallelklassen eines Jahrganges arbeiten dafür zusammen. Die Leistungsentwicklung wird verfolgt und macht ein Aufsteigen/Absteigen möglich.

a) Fortgeschrittenengruppe (Fundamentum + mehre Addita)
b) Erweiterungskurs (Fundamentum und einem Additum)
c) Grundkurs (nur Fundamentum)
d) Anschlusskurs (mit dem Fundamentum und zusätzlichen Lernhilfen)

Grenzen des FEGA-Modells:
• Lerninhalt ist nicht immer nach „Fundamentum“ und „Additum“ aufteilbar.
• Organisatorische Probleme: Mehraufwand, räumlich, personell, materiell.
• Diagnostische Kompetenz um die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen diagnostizieren zu können.
• Motivationale Probleme: „Zugpferd-Effekt“ entfällt bei homogenen Gruppen.
• Homogene / heterogene Gruppen sind nicht für alle Schüler/innen günstig.
• Negatives Selbstbild, wenn Schüler/in in schlechter Gruppe ist.
• Leistungsbeurteilung: unterschiedliche Kompetenzniveaus durch Gruppen
--> Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse?

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