Verfahrenslehre

Psychodynamische Psychotherapieverfahren

Störungsspezifische Modelle und
Interventionen: Kinder – und Jugendlichentherapie

Besonderheiten in der Therapie mit Kindern und Jugendlichen:

entwicklungspsychologische Grundlagen müssen mit berücksichtigt werden

doppeltes Arbeitsbündnis: Beziehung zum Kind, aber auch zu den Eltern

Bedeutung des freien Spiels (in psychodynamischen Verfahren ist
dies äquivalent zur freien Assoziation)

in Adoleszenz werden Ablösung und weitere Individuation bedeutsam – durch Ablöseimpulse können sich Realängste verstärken
 
TherapeutIn als erwachsenes Gegenüber gefordert, zum Teil auch
in „elterlicher Funktion“ oder als „Hilfs‐Ich

Ziele sind u.a. Klärung und Strukturierung der realen Situation im Hinblick auf Schul‐ und Leistungssituationen, Umgang mit
Gleichaltrigen, Umgang mit sozialen Netzwerken

Bei Einbeziehung der Eltern ist es wichtig, den Ablöseimpuls des Jugendlichen als normale Entwicklungsaufgabe einzuordnen, diesen mit zu ebnen und andererseits nicht den Eindruck vermitteln, dass man gegen die Eltern arbeiten würde

Diskussion