Kognitions- und Emotionspsychologie II

Kapitel 2

2.4 Kognitionspsychologie
 
Psychische Informationsverarbeitung Mitte 20. Jhdt

Kognitionspsychologen konzipieren geistige Vorgänge als Prozesse der Informationsverarbeitung
ABER: nur frühe kognitionspsychologische Arbeiten wie die von George Miller (1956) benutzten tatsächlich die mathematische Informationstheorie
 
Klassische mathematische Informationstheorie: behandelt Probleme der Übertragung von Nachrichten vom Sender zum Empfänger in technischen Systemen
Technisch-mathematische Probleme: Berechnung notwendiger Kanalkapazitäten zur Übertragung von Nachrichten vom Sender zum Empfänger
Information hier: Beseitigung von Unsicherheit
Die Information kann (z.B. in Form des sogenannten "Bits") als Beseitigung von Unsicherheit bei der Auswahl einer von zwei gleich wahrscheinlichen Alternativen quantifiziert werden.
→ mittels solcher quantifizierter Information lassen sich dann Kanalkapazitäten in Abhängigkeit der zu übertragenden Informationsmenge berechnen

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