Kirchler: Arbeits- & Organisationspsychologie

2/3 Arbeitsgestaltung

 Arbeitsgestaltung - soziotechnisches System

Menschliche Arbeitstätigkeit findet mehrheitlich in Arbeitssystemen statt.

→ sind durch die Wechselwirkung von sozialen (Organisationsmitglieder) und technischen (technologische & räumliche Anforderunsmittel) Komponenten bestimmt und werden als soziotechnische Systeme bezeichnet.

→ Die Arbeitsgestaltung muss sich auf die Optimierung des gesamten Systems beziehen.

→ Die Verknüpfung des sozialen Teilsystems mit dem technischen System erfolgt über die Arbeitsrollen, die einerseits die Funktion im Produktionsprozess festlegen, andererseits Kooperationsbeziehungen zwischen Beschäftigten bestimmen.

Soziotechnische Systeme sind offene & dynamische Systeme, d.h. sie erhalten Inputs aus der Umwelt und geben Outputs an diese ab, wobei dies unter informationellen, normativen, materiellen und energetischen Aspekten gilt.

Im soziotechnischen System werden

  • Primäraufgaben (Aufgabe zu deren Lösung das System geschaffen wurde) und
  • Sekundäraufgaben unterschieden (Systemerhaltung wie Unterhalt, Wartung, Schulung und Regulation wie Steuerung des Inputs, Koordination)

WICHTIG: gemeinsame Optimierung von Technologieeinsatz, Organisation und Einsatz von Humanressourcen

 

   

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