Kirchler: Arbeits- & Organisationspsychologie

3/2 Inhaltstheorien

Praktische Anwendung der Inhaltstheorien - Mitarbeiter-Partizipations-Programme - Gründe für Unternehmen den MA Entscheidungsmacht zu übertragen 

Robbins:
Mitarbeiter werden deshalb vermehrt in Entscheidungen mit einbezogen, weil
 
  • die Aufgabenbereiche immer komplexer und damit unüberschaubarer für die verantwortlichen Manager werden (müssen Experten des Aufgabenbereichs in Entscheidungen miteinbeziehen)

  • Aufgaben immer häufiger in Kooperation mit anderen Abteilungen und Gruppen bearbeitet werden; Teambesprechungen sind erforderlich um Strategien/Arbeitsabläufe/Vorgangsweisen zu besprechen, die alle betreffen → dadurch wird Commitment für Ziele & Aufgaben erhöht

  • weil durch Partizipation intrinsische Motivation gefördert werden kann → mehr Autonomie, Verantwortung, Transparenz & Rückmeldung machen die Arbeit interessanter 
Für Partizipation müssen allerdings günstige Voraussetzungen gegeben sein: zeitliche Ressourcen, Fähigkeiten, unterstützende Unternehmenskultur sowie gewissen Eigenschaften auf Seiten der Mitarbeiter (Intelligenz, Bildung, Erfahrung, Selbstentfaltungstendenzen, Selbstvertrauen, Identifikation mit Organisation, ...).

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