MM5 - Bildung

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Veränderungen im Schulsystem (Mesoebene) 
-> Qualitätsmanagementsystem

Tendenz, dass
  • Verhältnis staatlicher Steuerung durch Vorgaben einerseits + schulischer Selbstständigkeit andererseits neu zu tarieren
  • Blickfeld auf Einzelschule als Sich-selbst-entwickelnde Einheit für strategische Überlegungen zur Qualitätsentwicklung & -sicherung
  • durch Reformen: Verlagerung d. Entscheidungskompetenzen auf Schulebene, Entscheidungskorridore verbreitert + externe Steuerungsimpulse verändert

-> hilfreich: Modell Schuleffektivität (Scheerens)
  • grundlegende Veränderung: deutlich erkennbare Tendenz der Abkehr von vornehmlicher Inputsteuerung in Form einer staatlichen Vorgabe detaillierter Lehrpläne
    -> hin zu stärkerer Outputsteuerung, die zu erwerbenden Fähigkeiten, Fertigkeiten & Kompetenzen festlegt
  • Informationen über Output-Qualität von Bildungsprozessen können genutzt werden, um Entscheidungen über Input zu begründen oder Prozesse auf Mesoebene zielgerichtet zu unterstützen
  • Schulische Qualität kann systemisch durch ein Ineinandergreifen verschiedener Elemente der Input-, Prozess- & Outputsteuerung entwickelt werden
  • idealtypisch sollen sowohl schulinterne als auch -externe Maßnahmen ein umfassendes Qualitätsmanagement-System konstituieren
 
Qualitätsmanagment d. Schule
  • Outputbetrachtung wird vornehmlich extern administriert mit zwei Kernelementen eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems (in D entstanden nach TIMSS- / PISA-Schock)
    • vergleichende Leistungstests
    • Durchführung externer Schulinspektionen
  • Input-Regelung kann unter Einbeziehung d. Daten zur Systemwirksamkeit erfolgen
  • Prozesssteuerung ist vornehmlich auf Mesoebene angesiedelt + konstituiert zentralen Entwicklungsaufgaben / Herausforderungen der Einzelschule
    • Unterrichtsentwicklung: Verbesserung der Instruktionsqualität
    • Personalentwicklung: Auswahl + Entwicklung der Humanressourcen
    • Organisationsentwicklung: systematische Entwicklung der Arbeitskultur + organisatorischer Innovationen
 

Kernziele eines innerschulischen Qualitätsmanagements

  1. Optimierung von Lehr-Lernprozessen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit auf messbare Entwicklung von Schülerkompetenzen

  2. Entwicklung der Prozessebene als Rahmen für konkrete Unterrichtsarbeit

  3. systematische + kontinuierliche Professionalisierung aller in der Schule tätigen pädagogischen Fachkräfte + Lehrpersonen

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