MM3 Klausurfragen ab WS 16/17

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Brydon et al. (2009) erforschten den
Zusammenhang von Immun- und psychischem
Stress.
 
A) Sie nehmen an, dass die Interleukin-6 Konzentration unter psychischem Stress niedriger ist als ohne psychischen Stress.
B) Sie untersuchen korrelativ, ob akuter psychischer Stress mit der Höhe der Entzündungsreaktion (Immunreaktion) zusammen hängt.
C) Sie lösen die Entzündungsreaktion experimentell durch einen Immunstressor (Typhus-Impfstoff) aus.
D) Sie sehen keine Synergieeffekte von Immun- und psychologischen Stressoren auf Entzündungen und Krankheitsverhalten beim Menschen.
E) Sie berichten, dass Personen mit stärkerer Veränderung der Interleukin-6 Konzentration als Reaktion auf den Stressor eine geringere Blutdruckveränderung zeigen.

C
 
zu A: die Hypothese nimmt an, dass unter akutem psychologischen Stress das inflammatorische Zytokin ansteigt, dieser Mechanismus provoziert bei den Teilnehmern einen Anstieg an negativer Stimmung
zu B: es wurde ein Experiment durchgeführt. Analysestrategie: Varianzanalysen
zu C: der Typhus-Impfstoff wurde als Immunstimulus verwendet
zu D: der Impfstoff induzierte ein sig. höheres Level des inflammatorischen Zytokins IL-6 und wird durch akuten psychologischen Stress zusätzlich angehoben, auch die negative Stimmung stieg in der Experimentalgruppe
zu E: Impfung-Stress-Gruppe: nur bei VP mit höherem Ansteig der IL6-Konzentration zeigt sich eine stärkere Reaktion des systolischen RR auf die Redeaufgabe, eine erhöhte MHPG-Speichelreaktion und verlängerte Anstiege im systolischen RR nach den Aufgaben -> Bludruck also erhöht!

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