VU Gesundheitspsychologie

1. Einführung

Abgrenzung zu Verhaltensmedizin, Medizinische Psychologie & Public Health

  • Verhaltensmedizin: am schwierigsten abzugrenzen
    = interdisziplinär: treibt Integration von biomedizinischen, Verhaltens- und psychosozialen Modellen voran, insofern diese für die Prävention, Diagnose und Behandlung somatischer Störungen relevant sind
    → greift auf Erkenntnisse der Psychologie & Medizin zurück 
    → Forschungsschwerpunkt: weniger Prävention (wie in Gesundheitspsy) sondern Behandlung & Rehabilitation 

  • Medizinische Psychologie: Psychologen, die in medizinischen Versorgungsstrukturen (insb. Universitätskliniken) tätig sind
    → mit Ausbildung von Studierenden der Humanmedizin

    beauftragt
     Im Sinne einer „Krankheitspsychologie“ werden die psychischen Aspekte von Erkrankungen, deren Ursachen und Folgen untersucht.
    → Vordergrund: Erleben und Verhalten der PatientInnen und deren Interaktion mit dem medizinischen Fachpersonal in unterschiedlichen medizinischen Kontexten.

  • Public Health (Gesundheitswissenschaften): interdisziplinäres Forschungs- & Praxisfeld 
    → Ziele: Gesundheitsförderung, Krankheitsverhütung, Lebensverlängerung und Förderung des Wohlbefindens mittels gemeindebezogener Maßnahmen  bzw. mittels Beeinflussung von Politik und Gesundheitssystemen.
    → integriert 
    Erkenntnisse aus verschiedenen Teildisziplinen der Psychologie, den Erziehungswissenschaften, Sozialwissenschaften und der Epidemiologie

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