VU Gesundheitspsychologie

5. Soziale Unterstützung und Gesundheit

Soziale Unterstützung & die Gesundheitsverhaltensperspektive

Die Menschen, mit denen wir uns umgeben, ihre Gewohnheiten, Ziele oder ihr Engagement in sozialen Beziehungen können einen Einfluss darauf haben, wie wir uns verhalten.


→ heißt nicht, dass wir uns in Gegenwart anderer Menschen notwendigerweise gesünder verhalten (zB Wenn man abends mit seinen Freunden ausgeht, ist die Wahrscheinlichkeit Alkohol zu konsumieren oder Zigaretten zu rauchen (falls vorher schon geraucht wurde) ziemlich hoch.

→ Andererseits können Freunde auch dabei behilflich sein, sich das Rauchen abzugewöhnen, oder als soziales Regulativ von weiterem Alkoholkonsum abraten.

⇒ Rolle von sozialer Unterstützung bei der Ausführung oder dem Unterlassen von Risikoverhalten ist komplex. 

Möglichkeit: soziale Unterstützung puffert Stress ab, der bei der Veränderung gesundheitsrelevanten Verhaltens entsteht, z. B. mit dem Rauchen aufhören, Ernährung umstellen
⇒ Auf diese Weise fördert soziale Unterstützung indirekt das gesunde Verhalten oder aber macht ungesundes Verhalten unnötig, das als Bewältigungsstrategie eingesetzt wird

Weiterhin ist anzunehmen, dass unser Netzwerk mitunter eine Modellfunktion für uns einnimmt und uns auf diese Weise passiv dazu animiert, etwas für unsere Gesundheit zu tun.

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