Qualitätsmanagement

Skizzieren Sie, wie die stufenübergreifende Rückverfolgbarkeit gewährleistet werden kann. Welche Daten benötigen Sie und wie müssen diese verknüpft sein, um im Bedarfsfall die Rückverfolgbarkeit gewährleisten zu können.

Beim Wareneingang sollte die Lieferscheinnummer mit erfasst werden, um so die Lieferung eindeutig zu referenzieren. Auf der Seite des Herstellers hängt die weitere Rückverfolgbarkeit jetzt davon ab, wie über (unter Umständen mehrere) Fertigungsstufen hinweg Rückbezug auf diese Lieferung genommen werden kann. Enthält die Lieferung mehrere Gebinde eines Materials und übermittelt der Lieferant keine Zuordnung der Gebinde zu Chargen, so stellt sich die Frage, ob der Hersteller jetzt eine Untergliederung in Chargen (z. B. auf der Basis von Gebin- deeinheiten) vornimmt. Sind keine Seriennummern vorhanden, so sind diese Chargen die kleinste Einheit, auf die - ein lückenloses Mitführen dieser Information über alle Fertigungs- und Montageschritte vorausgesetzt - in der Rückverfolgung Bezug genommen werden kann. Auf der Seite des Lieferanten muss die Rückverfolgbarkeit analog vorbereitet werden. Grundsätzlich gilt, dass die Einheitenbildung (Material mit Seriennummer oder Gebindeeinheiten, Lagereinheiten etc. mit Chargennummer) die Grenzen der Rückverfolgbarkeit ins Detail setzt. Je umfassender die Einheiten sind, desto schwieriger ist eine genaue Abgrenzung.

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