Qualitätsmanagement

Charakterisieren Sie die Kernpunkte der Qualitätsphilosophie nach Ishikawa

Kaoru Ishikawa, der zu den Pionieren japanischer Qualitätsbestrebungen zählt, wandte bereits in den frühen 1950er Jahren ein Gruppenarbeitskonzept zum Qualitätsmanagement an, welches auf den Faktoren Freiwilligkeit, Mitarbeiterorientierung und Respekt vor dem Menschen beruht. Dieses Konzept wurde später unter dem Begriff Qualitätszirkel bekannt und fand vor allem in Japan eine breite Anwendung. Zur Unterstützung der Arbeit von Qualitätszirkeln stellte er elementare Werkzeuge zusammen, von denen eines das von ihm entwickelte Ursache-Wirkungs-Diagramm (Ishikawa-Diagramm) ist.

Aufbauend auf den Arbeiten von Deming, Juran und Feigenbaum sowie eigenen Erfahrungen stellte Kaoru Ishikawa das Konzept des Company-Wide Quality Control (CWQC) vor. CWQC umfasst alle qualitätsrelevanten Aktivitäten innerhalb eines Unternehmens und bezieht die Mitarbeiter aller Hierarchiestufen mit ein. Die Philosophie von CWQC lässt sich zu den folgenden Kernaussagen verdichten:

  • Qualität ist wichtiger als kurzfristiger Gewinn

  • Kundenorientierung der Qualitätspolitik im gesamten Produktentstehungsprozess

    • Aufbau von Kunden-Lieferanten-Beziehungen im gesamten Unternehmen
    • Verwendung von Daten und Fakten mit Hilfe statistischer Methoden

    • Berücksichtigung von humanitären und sozialen Gesichtspunkten

    • Einbeziehung und Mitwirkung sämtlicher Mitarbeiter, vom Management bis zur ausführenden Ebene

    • Einführung von Qualitätszirkeln auf allen Hierarchieebenen.

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