Chirurgie do not forget

Leistenhernie
WElches Gefäss muss geschützt werden

90% der Leistenbrüche treten bei Männern auf, Lebenszeitprävalenz 30%
Asymptomatische Brüche bei Männern müssn nicht operiert werden, bei Frauen immer
Direkte (mediale) Leistenhernie Indirekte (laterale) Leistenhernie
  • Lokalisation (siehe dazu auch: Leistenkanal)
    • Lateral der Vasa epigastrica
    • Verlauf im Leistenkanal innerhalb des Samenstrangs (d.h. unter der Fascia spermatica interna) parallel zur Bauchwand
    • Bei der angeborenen Hernie: Vorwölbung des Bruchinhaltes in den nicht-obliterierten Processus vaginalis peritonei
    • Bei der erworbenen Hernie: Peritonealausstülpung innerhalb des Samenstrangs entlang des obliterierten Processus vaginalis peritonei
    • Bruchpforten: Innerer und äußerer Leistenring
    • Bruchsack/-hüllen: Peritoneum und Hüllen des Samenstrangs (inkl. Anteile des M. cremaster!)
    • Bruchsackinhalt: Häufig Anteile des Dünndarms, aber auch andere Bauchorgane möglich
  • Sonderform: Skrotalhernie: Als Skrotalhernie wird eine Leistenhernie bezeichnet, bei der der Bruchsack bis in den Hoden reicht
  • Ätiologie: Angeboren oder erworben
  • Risikofaktoren
  • Epidemiologie: Insb. Neugeborene, Kinder und junge Menschen (meist Männer)
 
 
Leistenkanal
  • unten Leistenband
  • vorne Aponeurose M. oliquus externus
  • oben M. transversus und obliquus internus
  • Rückseite: Fascia transversalis
 
 
 
Therapie
 
Shouldice twice" = Fasziendopplung

„Nach Lichtenstein kommt etwas rein" = Einlage eines Kunststoffnetzes

beidseitige Hernien und Hernien der frau immer minimalinvasiv

Diskussion