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BGB AT

(P): Möglichkeit des gutgläubigen Erwerbs bei Verfügung eines Minderjährigen über eine fremde Sache?

  • e.A.: Teleologische Reduktion der Gutglaubensvorschriften
    Arg.: Der Erwerber soll nicht besser gestellt werden als er bei Richtigkeit seiner Vorstellung von der Eigentumslage stehen würde, denn dann würde der Eigentumserwerb vom Minderjährigen ohne Mitwirkung der Eltern an § 107 BGB scheitern.
  • h.M.: Keine teleologische Reduktion der Gutglaubensvorschriften
    Arg.: Nach dem Sinn und Zweck des Minderjährigenrechts soll der gesetzliche Verkehrsschutz soweit erhalten bleiben wie der Schutz des Minderjährigen dies erlaubt. Die Interessen des Minderjährigen sind aber für den Fall der Wirksamkeit der Veräußerung gar nicht tangiert.

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