Methodenlehre

Die Normenhierarchie

Die Normenhierarchie:
  • Normen statuieren Verbote oder Gebote...

  • oder Erlaubnissätze (etwa § 32 StGB)

  • oder sonstige Rechtsfolgen (etwa § 20 StGB) Man unterscheidet in der Normenlehre: Tatbestand → Rechtsfolge

Merke: Tatbestand meint normentheoretisch mehr als im Strafrecht!

Wenn sich zwei Rechtssätze widersprechen, gilt die Normenpyramide! GG→Bundesgesetze→Rechtsverordnungen d. Bundes→Satzungen d. Bundes→Landesverfassungen→Landesgestze→Rechtsverordnungen d. Länder→Satzungen d. Länder

Drei Vorrangregeln gelten:

1. Regel: Die höhere Norm geht der niederen vor (lex superior derogat legi inferiori)

ausdrücklich: „Bundesrecht bricht Landesrecht.“ (Art. 31 GG)

2. Regel: Die speziellere Norm geht der allgemeineren vor (lex specialis derogat legi generali)

3. Regel: Die jüngere Norm geht der älteren vor (lex posterior derogat legi priori)

 

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