Prüfungsfragen_FaSi_Gefahrstoffe

Was fällt Ihnen zu den halogenierten Alkyl-, Aryl- oder Alkylaryloxiden ein?

 

Bei den halogenierten Alkyl-, Aryl- oder Alkylaryloxiden handelt es sich um eine grosse Gruppe halogenierte Alkohole, Äther, Epoxide und Phenole (z. B. Dioxin, Chlorphenol, Chlorkreosol)

Die chemischen Verbindungen werden u. a. verwendet:

    • als Zwischenprodukte in der chemischen Industrie, z. B. für Expoxidharze
    • als Chloralkylierungsmittel (Monochlordimethyläther, Dichlordiäthyläther),
    • für Pflanzenschutzmittel (Chlorphenole, Chlorkresole),
    • als Holzkonservierungsmittel (z. B. Pentachlorphenol),
    • zur Herstellung von Desinfizientien (Chlorphenole).

Als unerwünschte Nebenprodukte entsteht bei der Herstellung z. B. Tetrachlordibenzo-p-dioxin.
 

Sie wirken lokal reizend an Haut und Schleimhäuten. Die Aufnahme erfolgt inhalativ und bei festen oder flüssigen Formen auch durch Hautresorption. Im Organismus kommt es zu Leber- und Nierenschädigungen und Beteiligung des Zentralnervensystems.

Eine massive Exposition führ unter Umständen zu Lungenödem, Koma und toxischen Hepatitis und toxischer Nephrose.

Erkrankungen durch halogenierte Alkyl-, Aryl- oder Alkylaryloxide Merkblatt zu BK 1310 (Bek. des BMA vom 10. 7.1979 im Bundesarbeitsblatt 7/8/1979)

 

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