Didaktische Modelle

Erläutern Sie die Ausgangspunkte zur Entwicklung des Berliner Modells (vgl. Gassmann 2013, S. 136 f.). Was war die konkrete Zielsetzung des Berliner Modells, für welche Zwecke sollte es als Werkzeug dienen? Benennen und erläutern Sie zwei Zielperspektiven und die Ausgangssituation.  

  • 1965 von Heinemann, Otto und Schulz erstellt
  • als Gegensatz/Kontrast zur Bildungstheorie nach Klafki
    • seine Didaktik zu sehr an „Gegenständen“, d.h. den Inhalten orientiert sei und er damit den prozessualen Charakter des Lernens vernachlässige.
  • Heimann: Inhalte und Methoden streng voneinander abhängig
  • In der Zeit vor dem Berliner Modell existierten praktische keine Strukturierungshilfen für die Unterrichtsgestaltung
  • Berliner Modell macht deutlich, dass Theorie und Praxis nicht voneinander getrennt betrachtet werden dürfen, sondern in einem engen Verhältnis zueinanderstehen.
 
Zielperspektiven  
  • Es soll dem Lehrenden ermöglichen, auf einer rein empirischen, zunächst wertfreien Basis seinen eigenen Unterricht theoretisch zu analysieren und so getroffene didaktische Entscheidungen transparent zu machen.
  • Auch soll es Lehrern bei der Unterrichtsplanung helfen, möglichst viele den Unterricht beeinflussende Faktoren zu berücksichtigen bzw. überhaupt erst „in den Blick“ zu bekommen.
  • Auf diese Weise soll gezieltes und geplantes Lehren und Lernen ermöglicht werden. 

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