Bildungswissenschaft

Die ideale
Sprechsituation
im pädagogischen
Handeln - Klaus Mollenhauer

„Wenn durch Erziehung ‚diskursfähige‘ und ‚konsensfähige‘ Subjekte und nicht abgerichtete Organismen hervorgebracht werden sollen, dann muß für das Erziehungshandeln die „ideale Sprechsituation“ real antizipiert werden. (…) Der Erwachsene, der die ideale Sprechsituation in seinem pädagogischen Handeln antizipiert, muß gegenüber dem Heranwachsenden so tun, als ob dieser die gleichen Chancen habe, Sprechakte zu wählen und auszuüben wie er selbst und das vernünftigeSubjekt schon sei, das er erst werden soll.“
Habermas: eine Kommunikation also, in der jeder gleichberechtigt und in der Lage ist,
seine Argumente rational zu äußern und zu begründen
Mollenhauer: „die Einführung von Konfliktsituationen und die Einführung einer Praxis ihrer Regelung
in das pädagogische Feld einerseits; andererseits die Formulierung, Aufklärung und Reflexion
latenter Konflikte“. (Schülermitbestimmung, Jugendarbeit...)

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