Mathematik Kolloqium

9 Differenzierung im MU

Erläutere die vier Grundverfahren bei der inneren Differenzierung

Differenzierung in ihrer Idealform ermöglicht die Gestaltung von Lernprozessen abgestimmt auf die jeweiligen individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler/innen.
Diese Ausgangsbasis zu erheben erfordert
  • einerseits eine sensible Wahrnehmung des Lehrers (im Bewusstsein der Subjektivität und Begrenztheit),
  • andererseits aber auch den Einsatz von Diagnoseverfahren.
 
 
Ergänzender Hinweis: Krippner empfiehlt in seinem Schaubild, heterogene Kleingruppen wann immer möglich zu bilden. Homogene Schülergruppen sind dann zu bilden, wenn dies notwendig ist. Vor allem bei natürlich differenzierenden (s. unten) Aufgabenstellungen empfehlen verschiedene Didaktiker, homogene Gruppen zu bilden, da die Gruppenmitglieder dann auf ähnlicherem Niveau kommunizieren und eine Problemstellung stimmig zum eigenen Niveau ableiten können. Es wird so verhindert, dass ein starker Schüler vorneweg geht und die anderen nur Mitläufer sind bzw. gar nichts zur Lösung beitragen

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