Klausurfragen VEÖK

Erkläre Ambiguitätsaversion, Home bias & Verlustaversion

  • Ambiguitätsaversion Entscheidungsträger meiden systematisch Situationen, in denen ihnen die Wahrscheinlichkeiten unbekannt sind. Mit anderen Worten: Entscheider verhalten sich ambiguitätsavers. Menschen tendieren dazu, eine bekannte einer unbekannten Wahrscheinlichkeit vorzuziehen – sie setzen lieber auf ein Investment, welches mit einer 30-prozentigen Chance Gewinn abwirft, als auf eines, bei dem die Gewinnchance irgendwo zwischen 0 und 60 Prozent liegt.  
  • Home Bias Der Begriff Heimatmarktneigung bzw. Equity Home Bias Puzzle bezeichnet die Tendenz von Investoren, Geldanlagen auf dem Heimatmarkt überproportional zu gewichten. Anleger investieren nicht nur, indem sie die Renditen und Risiken von Aktien abwägen, wie es die klassische Finanzmarkttheorie postuliert, sie bevorzugen auch Aktien des eigenen Landes und vernachlässigen ausländische Anlagen.
  • Verlust-Aversion, englisch: lossaversion bezeichnet in der Psychologie und Ökonomie die Tendenz, Verluste höher zu gewichten als Gewinne. Beispielsweise ärgert man sich über den Verlust von 100 € mehr, als man sich über den Gewinn von 100 € freut.

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