Schulpsychologie des Kindesalters

VL4: Lese-/Rechtschreibstörung

LRS: Interventionen

  • frühzeitige und effektive Förderung ist von Bedeutung
  • LRS-Therapie sollte sowohl direkt auf die Lernstörung abzielen, als auch die psychische Bewältigung der Lernstörung unterstützen
  • Entlastung in der Schule: Nachteilsausgleich
  • evtl. Behandlung von psychischen Folgeproblemen
  • Einbezug der Eltern ist wichtig
  • symptomspezifische Ansätze haben positive Effekt auf das Schreiben und Lesen; Funktions- und Wahrnehmungstraining hatten keinen signifikanten Effekt (Metaanalyse, Ise et al.)
  • LRS-Förderprogramme führen zu einer deutlichen Verbesserung der Rechtschreibleistung und einer mäßigen Verbesserung der Leseleistung (Metaanalyse, Ise et al.)
  • Beispiele von evidenzbasierten Interventionsprogrammen: Flüssig lesen lernen. Übungen, Spiele und spannende Geschichten (Tacke), Morpheus (Karger, Purgstaller, Weiss, Fink), Das Marburger Rechtschreibtraining (Schulte-Körne & Mathwig)

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