BTW

Erläutere das Lehrkonzept des Kontext-Interferenz-Lernen

Auswirkungen des Grades funktioneller Interferenz auf das Lernen in einer Situation, in der mehrere Aufgaben gelernt werden sollen und zusammen geübt werden

—> Häufigkeit des Wechsels zwischen mindestens zwei Lernaufgaben
—> Interferenz als das sich ständig abwechselnde Üben von mehreren Aufgaben in einer Situation


Arten des Übens
  1. Randomisiertes Üben: häufiger Wechsel zwischen zwei Aufgaben -> hohe Kontext-Interferenz
  2. Geblocktes Üben: nur wenige Wechsel zwischen Aufgaben -> gerine Kontext-Interferenz

Effekte:

Zunächst: hohe Kontext-Interferenz = signifikant schlechtere Leistungen als bei niedriger Kontext-Interferenz

Langfristig: hohe Kontext-Interferenz = effektiver (Erschweren von Übungsprozessen für bessere Lernergebnisse)

Geblocktes Üben: bessere Leistungen in Aneignungsphase/ schlechter in späteren Retentionstests
Randomisiertes Üben: schlechtere Leistungen in Aneignungsphase/ bessere in späteren Retentionstests

Schlussfolgerung: 
  • Langfristig betrachtet ist das KI-Lehrkonzept also effektiver als geblocktes Üben
  • Randomisiertes Üben ist interessanter und herausforderner, weshalb Übende motivierter und aufmerksamer bei der Sache
  • Retentionstest als Test zur Abprüfung der Behaltensleistung 

Erklärungsansätze:

Kognitive Ansätze (kognitive Prozesse im Vodergrund)

Randomisiertes Üben (hohe KI) stellt hohe Anforderungen an Informationsverarbeitung des Übenden -> Rekonstruktionsphase (Bewegungspläne müssen immer wieder rekonstruiert werden) bzw. Bewegungsrückmeldungen können weniger genutzt werden, weil nächste Bewegung häugif eie andere ist

Motivationale Ansätze

Effekt auf motivational wirksame Variablen (Selbstwirksamkeitsüberzeugung) geblocktes Üben (gerine KI) erzeugt aufgrund wahrgenommener Leistungsfortschritte eine hohe Selbstwirksamkeitsüberzeugung -> Retentionstest: unerwartete Leistungseinbußen schaffen Selbstzweifel und Frustration  

Diskussion