Schulpäd-Stex

Teil B - Planung und Gestaltung von Lernumgebungen

Definiere kooperatives Lernen und nenne einige Merkmale, Formen und Voraussetzungen

"Eine Interaktionsform, bei der die beteiligten Personen gemeinsam und in wechselseitigem Austausch Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben." (Konrad & Traub, 2010)
 
nach Hattie ist es deutlich lernförderlicher als individuelles oder kompetitives Lernen.
 
Umsetzungsmöglichkeiten: Kooperations- und Partnerklassen oder die Gruppenarbeit
 
Beachte: Nicht jede Form der Kooperation zwischen SuS ist zwingend lernförderlich.
 
Kooperationsformen:
Austausch (Diskussion mit Nachbarn)
Arbeitsteilung
Ko-Konstruktion (Zusammen herausfinden)
 
Voraussetzungen: (Johnson & Johnson, 2005):
  • die individuelle Verantwortlichkeit jedes Gruppenmitglieds wird gestärkt,
  • alle SuS verfügen über ausreichend Argumentations- und Kommunikationsfähigkeiten und
  • eine Anleitung seitens der Lehrkraft zur inhaltlichen Strukturierung, Steuerung und Auswertung des Lernprozesses sollte erteilt werden.
 
 
Beispielumsetzungen:
  • Gruppen-Puzzle (Rottering-Steinberg, 1993) / Jigsaw-Methode (Aronson, 1978)
  • MURDER-Kooperationsskript (abschnittsweise Lesen eines Textes und wechselseitiges Wiedergeben unter Kontrolle des anderen)

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