Schulpäd-Stex

Teil B - Planung und Gestaltung von Lernumgebungen

Gib eine Übersicht über pädagogische Diagnostik

Ziel Pädagogischer Diagnostik ist es die Entwicklung von Schüler/innen in allen Bereichen zu erfassen, also im
kognitiven,
sprachlichen,
motorischen,
sozialen,
ästhetischen und
emotionalen Bereich.

Hinzu kommt als Aufgabe, diese Bereiche
zu erfassen,
zu analysieren,
zu beurteilen,
zu bewerten,
zu fördern und
zu unterstützen.
 
Pädagogische Diagnostik geschieht dabei systematisch und methodisch kontrolliert, wobei sich die Methoden häufig an der Psychologischen Diagnostik orientieren.
Es werden Voraussetzungen und Bedingungen planmäßiger Lehr- und Lernprozesse ermittelt.
 
Lehrkräfte sollten Pädagogische Diagnostik immer mit dem Hauptaugenmerk auf die Optimierung bzw. die bestmögliche Förderung jedes Individuums betreiben (Sacher & Winter, 2011).
Entscheidungen sollen so getroffen werden, dass Lernende maximal gefördert und vor Nachteilen bewahrt werden (Ingenkamp & Lissmann, 2008).
 
Die Kompetenzen von Lehrkräften, insbesondere auch im diagnostischen Bereich, sind daher eine wesentliche Bedingung für den Erfolg der Lernenden (vgl. Hattie, 2009). Nur wenn Lehrerkräfte die individuellen Lernvoraussetzungen ihrer Schüler/innen genau erkennen und wissen, wo diese in ihrer Entwicklung bzw. im Lernprozess stehen, ist es ihnen möglich, angemessene Herausforderungen, z.B. in Form von Aufgaben oder an den Entwicklungsstand angepasstes, differenzierendes Lernmaterial, zu stellen.

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