Schulpäd-Stex

Teil B - Planung und Gestaltung von Lernumgebungen

Wie sollte eine prozessorientierte und lernwirksame Diagnostik bzw. Leistungsmessung aussehen?

• Die Aufmerksamkeit der Schüler/innen wird auf eigenen Lernfortschritt gelenkt,
• es erfolgt eine zeitnahe Rückmeldung nach Aufgabenbearbeitung,
• sparsame, an Lernbedürfnisse der Schüler/innen angepasste Rückmeldung,
• kooperatives Lernen fördert Selbstbeurteilungskompetenz,
• anspruchsvolle, aber realistische Bewertungsstandards werden verwendet,
• Fokussierung erfolgt auf wichtigste Lernziele.
 
Unter dem Stichwort „formative assessment“ versammeln sich Diagnostikkonzepte, die Informationen für die Unterstützung und Gestaltung individueller Lehr-Lernprozesse gewinnen. Solche diagnostischen Konzepte, die prozessorientiert ausgerichtet sind und systematisches Feedback einschließen, sind z.B. Kriterienraster, Lerntagebücher und Portfolio (Gläser-Zikuda & Hascher, 2007).
 
Solche Selbsteinschätzungsformate besitzen eine Reihe von positiven Effekten auf metakognitive Prozesse und Motivation sowie Schulleistung (Hofmann, 2017).

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